Eine Ahnung vom Paradies. Gärten in der Antike

"Da pflanzte Gott in Eden einen Garten ..." - Gärten sind in der Bibel und im antiken Orient ein Ort der Ruhe und Erholung. Sie stehen auch für gelungene Beziehungen. In der trockenen Landschaft des Nahen Ostens vermitteln sie ein Bild der Fülle. Zugleich sagen Gärten in ihrer Anlage und Zugänglichkeit viel über ihre Besitzer aus. So verweisen Tempel- und Palastgärten, biblische und islamische Gärten oder Klostergärten auch auf politische und theologische Ideen. Mit ihren Früchten und der Kühle halten Gärten die Sehnsucht nach dem paradiesischen Garten wach.

Alle Ausgaben Downloads zu den Ausgaben zum e-Paper

Inhalt

Maria Häusl
Am Anfang war der Garten
Der Garten als Paradies und das Paradies als Garten

Barbara Leicht
Der Garten Getsemani

Florence Thinard
Keine Äpfel, sondern Feigen im Paradies

Maria Häusl
Am Ende steht die Stadt - und kein Garten
Die Stadt Jerusalem als Ort des eschatologischen Heils

Florian Lippke
Göttliche Gärten
Tempelgärten zwischen Ägypten und Mesopotamien

Wolfgang Zwickel
Zwiebeln und Gurken für die Armen, exotische Bäume für die Oberschicht
Lust- und Nutzgärten in Israel

Caroline Arnould-Béhar
Symbole der Macht
König Herodes und seine prunkvollen Gärten

Kai Brodersen
Wundergärten - reiner Luxus
Antike Palastgärten und die Hängenden Gärten von Babylon

Raffael Dedo Gadebusch
Blühendes Abbild des Himmels
Paradiesvorstellungen im Islam und ihre Ausgestaltung im Garten

Sandra Huebenthal
PaRDeS - im Garten der Schrift wandeln
Die vierfache Auslegung der Tora im Bild des Gartens

Victor Lossau
Verschlossene Gärten
Ein Schlüssellochblick in Gärten der mittelalterlichen Klöster und Frömmigkeit

 

Weitere Ausgaben von Welt und Umwelt der Bibel